Content Marketing im B2B

Content-Marketing – ein Schlagwort, an dem man seit Jahren im Online-Marketing nicht mehr vorbeikommt. Dabei spielt es keine Rolle ob B2B oder B2C. Aber Content-Marketing ist kein Hype. Vielmehr bildet Content heute das Fundament für eine nachhaltige Kundenbeziehung. Und das gilt sowohl für B2C als auch für B2B.

Im B2B spielt der Kaufprozess die entscheidende Rolle und das Content Marketing sollte in diesen Prozess integriert sein. Die Herausforderung ist, an den richtigen Touchpoints die richtigen Inhalte bereitzustellen und Entscheider, Einkäufer oder Beeinflusser mit Nutzen stiftenden Inhalten zu unterstützen.

Es ist deshalb eine Herausforderung, da jede Personengruppe andere Inhalte benötigt. Zudem geht es bei Content-Marketing nicht darum, die Produkte zu erklären. Das stiftet keinen Mehrwert und ist der Job von Produkttexten auf Detailseiten. Content-Marketing transportiert die Wirkung – gerne auch mit Hilfe von Storytelling. Das fördert Verständnis, erklärt das Thema oder verdeutlicht Probleme. Content-Marketing vermittelt aber auch Wissen, gewährt Einblicke in die Praxis oder findet Lösungen.

Gutes Content-Marketing bietet Mehrwert. Bei B2B Maßnahmen haben sich die folgenden Contentformen bewährt:

  • Whitepaper

  • Case-Studies

  • Blogartikel

  • Webinare

  • Videos

  • Checklisten

Ein Blog bietet zum Beispiel die Chance, sich regelmäßig und ausführlich mit Fachthemen auseinanderzusetzen. Case-Studies eignen sich gut als Praxisbeispiele. White-Paper stehen für qualitativ hochwertige Inhalte. Darin werden in einem überschaubaren Umfang fachspezifische Fragestellungen beantwortet. Checklisten wiederum geben einen schnellen und genauen Überblick über Produktdetails.

Diese Inhaltsformen bieten nicht nur einen informellen Mehrwert, sie lassen sich auch gezielt auf spezielle Zielgruppen zuschneiden.

Ein Entscheider ist beispielsweise am Nutzen des Produktes, der Wirtschaftlichkeit und dem Fortschritt seiner Firma interessiert. Für den Anwender sind die Handhabung und der Sinn der Lösung wichtig. Während den Einkäufer vorrangig die Vergleichbarkeit der Produkte und die beste Qualität zum kleinsten Preis interessiert.

Die Bereitstellung verschiedener Contents für spezielle Zielgruppen bringt gerade im B2B deutliche Vorteile. Durch die breite Streuung Ihres Fachwissens wird vor allem Ihre Position als Experte sichtbar. Dadurch unterstreichen Sie Ihre Kompetenz und bauen Vertrauen auf was Sie von Ihren Wettbewerbern abhebt.

B2B-Content-Marketing zielt aber nicht nur auf reines Fachwissen ab. Inspiration ist das große Stichwort. Zeigen Sie, wie und wo sich Ihre Produkte noch einsetzen lassen. Als Case Study, als eigener Website-Bereich oder als Blogbeitrag.

Content-Marketing muss also vielen Anforderungen gerecht werden und für diese Zielgruppen wirklich relevant gestaltet sein. Desweiteren ist auch die Wahl der Plattform wichtig, denn diese haben ebenfalls bestimmte Ansprüche. Für B2B Marketing eignen sich

natürlich die professionellen Netzwerke wie XING und LinkedIn. Ergänzend empfehlen sich Youtube und Twitter. Ob B2B Maßnahmen in Netzwerken wie Facebook, Instagram oder sogar Snapchat Potential haben, hängt hier sehr stark von den Zielen und der Zielgruppe ab.

Fazit

Stellt man den Nutzer in das Zentrum seiner Content- Marketing Maßnahmen und bietet relevanten Mehrwert, identifizieren sich die Nutzer mit Ihrem Unternehmen. Die Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens wächst und die Nutzer binden sich intrinsisch motiviert an die Marke. So profitieren Sie nachhaltig und generieren nicht nur treue Kunden sondern auch neue Leads.